Wie es dazu kam

Schon als kleiner Junge, hatte ich große Interesse an Fischen. Als 6 Jähriger bin ich schon immer mit meinem Vater Forellenfischen gefahren. Später habe ich die Leidenschaft zu Karpfen entwickelt und habe mir bei unseren elterlichen Bauernhof, wo ich aufgewachsen bin, gleich selber einen Teich gebaut. Natürlich selber mit der Schaufel ausgegraben und eine Silofolie verwendet. So habe ich gleich meine ersten Karpfen die ich gefangen habe, dort hinein gesetzt. Als aktiver Leistungssportler hatte ich dann über viele Jahre nicht mehr soviel Zeit aber die Leidenschaft ging nicht verloren.

Beim Hausbau 2013, musste selbstverständlich dann im Garten ein Teich her. Anfangs hatte ich normale Spiegel, Schuppenkarpfen und einen Stör im Teich. Nach nur kurzer Zeit habe durch einen Freund einen Teich mit Koi gesehen und war von der ersten Sekunde an hin und weg. In der Sekunde hat mich

Der Koivirus erwischt“

und musste natürlich sofort welche haben. Jeder bunte Koi war schon schön für mich und wenn diese dann noch Handzahm waren, konnte ich mir kein schöneres Hobby mehr vorstellen. Ich startete mit EURO KOI aber um so tiefer ich in dieses Hobby eintauchte, um so mehr war das Verlangen nach JAPAN KOI. In meinem letzten Jahr im Ski Weltcup hatten wir ein Ski-Weltcuprennen in Naeba in der Region Niigata (Japan). Dies nützte ich natürlich, um mir gleich ein Bild von den japanischen Koizüchter zu machen.

 „ Ab diesen Zeitpunkt wusste ich auch dann, dass es für diesen Virus kein Gegenmittel gibt“

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Was sind Koi überhaupt?

Im Gegensatz zu vielen anderen Fischzüchtungen werden die Koi-Karpfen nicht zum Verzehr, sondern als reine Zierfische gezüchtet. Und dies mit langer Tradition. Die edlen Karpfen weisen ausgesprochen individuelle Merkmale in Farbvariation und Musterung auf, sind auffällig menschenbezogen und haben eine sehr lange Lebenserwartung von über 30 Jahren.

Sie werden von ihren Besitzern liebevoll, ja, hingebungsvoll gepflegt.

Der gewisse Kultstatus, der den langlebigen Karpfen – das älteste Exemplar soll bereits über 200 Jahre zählen – zugesprochen wird, resultiert aus der Geschichte. Es ist dabei nicht abschließend geklärt, ob sie ursprünglich aus Japan, Korea oder China stammen. Erste schriftliche Erwähnungen fanden die kostbaren Fische jedoch schon vor weit über 2.000 Jahren in China, wo sie seither aufgrund ihrer Schönheit und der nachgesagten Gabe, Wasserfälle überwinden zu können, mit Eigenschaften wie Kraft und Stärke assoziiert werden. In Japan hingegen stehen die Koi symbolisch für Freundschaft und Liebe. Inzwischen ist die Koizucht auch in Europa sehr beliebt.

Qualitätskriterien

Die Preise, die für einen Koi bezahlt werden, richten sich nach verschiedenen Kriterien.

Körperform

nimmt den Großteil der Bewertung ein und je nach Varietät und Alter. Das Wachstumspotential hängt viel von der Herkunft und der Blutlinie des Züchters bzw. deren Elterntiere ab.

Körperform

nimmt den Großteil der Bewertung ein und je nach Varietät und Alter. Das Wachstumspotential hängt viel von der Herkunft und der Blutlinie des Züchters bzw. deren Elterntiere ab.

Farbqualität

sollte scharf abgegrenzt sein, eine starke Farbtiefe besitzen und die Hautstruktur sollte einen Glanz besitzen, hier spielt aber das Alter eine große Rolle. Die Farbqualität kann sich auch in wenigen Wochen ändern und hängt oft von den Wasserwerten ab.

Farbqualität

sollte scharf abgegrenzt sein, eine starke Farbtiefe besitzen und die Hautstruktur sollte einen Glanz besitzen, hier spielt aber das Alter eine große Rolle. Die Farbqualität kann sich auch in wenigen Wochen ändern und hängt oft von den Wasserwerten ab.

Zeichnung

Hier ist die Farbverteilung auf dem Koi je nach Varietät ein wichtigen Anteil in der Bewertung. Die Zeichnung sollte nicht zu schwer wirken und je nach Koi die gewünschte Farbverteilung an den passenden Stellen aufweisen.

Zeichnung

Hier ist die Farbverteilung auf dem Koi je nach Varietät ein wichtigen Anteil in der Bewertung. Die Zeichnung sollte nicht zu schwer wirken und je nach Koi die gewünschte Farbverteilung an den passenden Stellen aufweisen.

Die Individualität des Koi drückt sich hierbei in mehr als 100 verschiedene Farbvarianten und mehreren tausend Blutlinien aus, in denen Koi heute gezüchtet werden.

Es gibt ca. 500 Koifarmen, die sich in Japan mit der Zucht und Aufzucht von Koi beschäftigen. Im Durchschnitt sind Koi in Europa zwischen 50 und 80 cm. In Europa gibt es noch nicht sehr viele Teichbesitzer die Koi mit über 1m  bestaunen können.

Einige Varietäten sind sehr zutraulich und fressen aus der Hand und lassen sich streicheln bzw. berühren.

„Koi sind mittlerweile in ganz Europa in den Gartenteichen zu finden und sind die Entertainer im Garten“

„Koi lassen einen den stressigen Alltag vergessen und beruhigen ungemein“

„Koi erkennen einen und suchen die Nähe zum Menschen und sind neugierig“

„Die Könige im Gartenteich“